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Wann?

Vielleicht wisst du mich eines Tages anrufen
einfach mal anrufen
weil du dich alleine fühlst
weil du daran denkst wie oft ich dich gefragt, habe wie es dir geht
und es auch so gemeint habe
wenn du das Tuten in der Leitung hörst
und ich einfach nicht abnehme
Vielleicht dann

Vielleicht wenn du lange keine Nachricht von mir erhalten hast
wenn dir lange keiner mehr ein nettes Wort geschrieben hat
du einfach meinen Namen nicht mehr ließt
du abends zu Hause bist
nichts vor hast
und dich fragst was ich gerade tue
Vielleicht dann

Vielleicht wenn du mich ewig nirgendwo mehr gesehen hast
wenn du aus dem Haus gehst und du mich nicht triffst
wenn du mich suchst und nicht finden kannst
weil du jemanden brauchst der zuhört
weil ich wirklich zugehört habe
Vielleicht dann

Vielleicht wenn du das oberflächige Gerede satt hast
wenn du irgendwann merkst was wichtig ist
wenn du daran denkst, dass ich mich von Schönheit nich habe täuschen lassen
weil ich wusste, dass Schönheit nicht alles ist
wenn du mal wieder jemanden brauchst,
jemanden der hinter die Fassade schauen kann
Vielleicht dann

Vielleicht
Vielleicht merkst du es dann
Vielleicht siehst du dann zurück
Vielleicht merkst du, wer ich war
Vielleicht fällt dir ein warum
Vielleicht siehst du ein
Vielleicht kannst du mich verstehen
Vielleicht wird dir dann klar
Vielleicht

ich bin nicht mehr da

Vielleicht dann
Vielleicht
14.6.07 00:26


Meine Haut wird ganz kalt
Mein Blick wird ganz leer
Mein Atem wird leise
Mein Kopf wird ganz schwer

Was hat mich so zerrissen?
Was hat mich so verletzt?
Was hat mich und mein Leben und mein Herz so zerfetzt?
Was hat mich so zerrissen?
Was hat mich so verletzt?
Was hat mich und mein Leben und mein Herz so zerfetzt?

Was bringen meine Worte, wenn du sie nicht hörst?
Was bringt meine Liebe, wenn du sie nicht spürst?
Warum können wir beide uns der Wahrheit nicht stellen?
Warum kann ich dieses Loch in deinem Herzen nicht füllen?
13.6.07 22:35


Du kennst mich doch nicht!

Hab gerade wieder festgestellt, dass die Menschen mich lieben, weil ich immer gut drauf bin. Nie schlechte Laune habe. Über Menschen lache die depressiv sind. Immer an mich selber glaube. Nie Zweifel habe. Immer weiß was ich tue. Ein tolles Leben habe.

Aber für was lieben sie mich dann?
14.5.07 23:42


Ich habe mich gerade absichtlich übergeben.

Schönes Leben...
13.5.07 20:40


16 Monate

Ich habe keine Lust mit irgend jemandem zu sprechen.
Sie hören doch alle eh nur was sie hören wollen, dann können sie sich das alle am besten selber erzählen. Warum nerven sie mich?
Was geht es sie an wie es mir geht, garnichts. Es kümmert sie doch eh nicht wirklich.
Ihr eigenes gequatsche nervt mich. Ich finde es nur fair ihnen nicht zu erzählen, ich will mir schließlich auch ihr gelaber nicht anhören. Im Moment möchte ich mir einfach niemandens Probleme, Sorgen und den ganzen Quatsch anhören.

Ich glaube ich werde krank. Es gib Andeutungen von Halzschmerzen.
Nein! Geschieht mir nicht recht!

Heute morgen z.B. teilte mir ein Arbeitskollege mit, dass er 2 Monate keinen Sex mehr hatte.
Na, was soll ich sagen. Gut, die Frage ist wohl eher was will er dazu hören. Ich sage nichts, lache ein oberflächiges Lachen.
Er wirft mir vor, dass ich mir ja bei meinen 25 Männern keine Sorgen machen müsste, wäre ja ein ordentliches Pensum..
Ich frage mich mittlerweile wie ich da wieder rauskomme und ob der Typ Alkohol getrunken hat.
Wie er genau auf 25 kommt bleibt mir auch schleierhaft.
Wie soll das Gespräch weiter verlaufen, was soll ich noch sagen? Ich glaube es gibt da nicht viel zu sagen. Jedenfalls nichts was er wissen muss. Er würde mir eh nicht glauben, dass es bei mir ungefähr 8 Mal so lange her ist.
Also sage ich nichts. Denke darüber nach was er da so vermisst. Mir fällt absolut nichts ein.
Er sagt irgendwie auffordernt zu mir, dass er mal wieder einen Körper bräuchte.
Ich kenne den Typ von der Arbeit, hin und wieder trifft man sich zufällig in Fabis Lieblingsclub (der übrigens wohl nen neuen Namen braucht! Fabi war ewig nicht mehr da). Jedenfalls erzählt der Typ mir noch immer Dinge die mich nicht interessieren und ich frage mich warum er mir solche eigentlich doch recht intimen (?) Dinge einfach mal so erzählt.

Unerklärlich was manche Menschen so tun.
12.5.07 23:32


Ansichtssache

"Es gibt Tage, da reicht es uns, nur ein bischen zu probieren. Einmal kurz erfahren wie es schmeckt, es stört uns nicht, dass das Glas bereits halb leer ist, für uns ist es ja fast noch voll.
Aber warum gibt es dann auch Tage, an denen uns nichts reicht uns aus, wir wollen immer mehr. Bis zum letzten Schluck, alles vollständig auskosten. Warum wünschen wir uns an machen Tagen, dass das Glas bodenlos wäre?"
9.5.07 22:53


Auszüge aus meiner Gedankenmülltonne

"Ich dachte ich finde in der Uni neue, andere Menschen. Ich dachte ich finde wahre Freunde. Ich wollte etwas neues. Bin absichtlich an eine Uni in der Nachbarstadt gegangen. Ich hatte große Hoffnungen, das Gesuchte zu finden. Ich dachte ich finde etwas bessere als das was ich schon habe. Ich habe geglaubt, ich finde ein neues besseres Leben.
Was ich gefunden habe. Was ich gefunden habe ist das was ich jetzt habe. Eigentlich nichts. Ich habe Menschen die man nicht als Freunde bezeichnet. Nicht bezeichnen kann. Sie sind da, meist 5 Tage die Woche, aber Freunde sind sie nicht. Ich mag sie irgendwie. Ich habe Spaß. Aber meine Freunde sind andere. Es sind die alten, die ich verraten habe. Die ich gegen etwas Neues eintauschen wollte. Das sind Freunde. Oder?"

"Was macht man in so einer Situation? Gute Frage. Mal wieder. Warum gibt es eigentlich so viele gute Fragen und so wenig gute Antworten? Das steht überhaupt in keinem Verhältnis zueinander. Ich hoffe mit Glück und Unglück verhält es sich nicht ebenso."

"Ja, ja, morgen ist ja schon ein neuer Tag. Zeit ein neues Leben zu beginnen. War es nicht so? Neuer Tag - Neues Leben ! Scheiße ist. Entschuldigung für diese Ausdrucksweise. Aber es ist doch so. Sonst müsste ich ja schon 20 Mal 365 neue Leben angefangen haben. Und irgendwie war Keines so richtig gut. Naja vielleicht als ich noch so klein war, dass ich mich jetzt nicht mehr daran erinnern kann. Aber aus heutiger Sicht waren es 20 Mal 365 scheiß Leben."

"Ich werde viel Rauchen und viel Kaffee trinken. Ich habe gehört das macht das Leben erträglicher. Und natürlich Alkohol. Das alles macht das Leben erträglicher und verkürzt im besten Fall die Zahl der täglichen zum scheitern verurteilten Neuanfänge. Es ist wohl das Einzige das man als Akt der Rebellion tun kann, wenn man weiß, dass Tränen nichts nützen.
Eine unglaublich gute Idee. Jedenfalls aus meiner aktuellen Perspektive. Und wie es aussieht, wird sich mein Standpunkt und somit auch meine Perspektive vorraussichtlich nicht ändern. Somit bleibt mein Vorhaben mich selbst zu vergiften und damit auch meinen selbstzerstörerischen Tendenzen nachzugehen, ein ziemlich guter und zukunftsorientierter Plan."
5.5.07 22:19


Dont now

Es tut weh über Vergangenes nachzudenken...! Ich lese alte Gedichte von mir, denke mal wieder an die Menschen, die ich längst vergessen haben sollte. Der Schmerz holt mich einfach wieder ein. Ein Freund hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wann ich das letzte Mal wirklich glücklich war. Es gab viele Tage an denen ich Leuten glauben gemacht habe, dass ich glücklich bin, aber mir fällt keiner ein, in dem ich es wirklich war. Nein, wirklich nicht. So sehr ich auch nachdenke. Vielleicht sträube ich mich dagegen wirklich glücklich zu sein, vielleicht nehme ich Glück garnicht mehr als solches wahr?!

Von Ben habe ich jetzt schon Ewigkeiten nichts mehr gehört. Ich rede mir ein, dass es besser so ist. Eigentlich das Selbe wie mit Sid. Vielleicht bin ich einfach nicht interessant genug..
Ich habe heute 30 Minuten mit meinem besten Freund telefoniert. Mein bester Freund, der eigentlich nichts über mich weiß. Jemand der mich garnicht wirklich kennt. Leider. Wir reden meist über ihn, was sollte ich auch erzählen? Ich bin wirklich langweilig. Manchmal fühle ich mich bedeutungslos. Er merkt nicht wenn es mir schlecht geht. Ich kann wohl gut schauspielern. Es würde ihn sicher überfordern wenn er wüsste wer ich wirklich bin, wie ich wirklich bin.

Früher habe ich versucht Schmerzen mit Schmerzen zu vergelten, heute lässt mich der Schmerz nicht einmal mehr merken, dass ich am Leben bin. Also was sollte dann noch helfen?

Ich habe mich damit abgefunden mein Leben zu spielen. Nichs zu empfinden außer Hass, Trauer, Schmerz. Wann habe ich das letzte Mal geliebt, so richtig geliebt? Wann habe ich das letzte mal geliebt. Nicht die eingeredete Liebe, nicht das pure vermissen von Nähe. Liebe. Auch daran kann ich mich nicht erinnern.

Es ist soweit, dass es sich falsch anfühlt, wenn es mir mal einen Tag einigermaßen gut geht, wenn ich mir schon selber glaube, dass ich gute Laune habe.

Leute mit wirklich guter Laune nerven mich. Ich weiß eigentlich nicht warum. Es nervt mich einfach. Und ich möchte wohl garnicht so sein...
23.4.07 01:11


Was mach ich hier eigentlich?

Komisch, dass ich immer wenn ich in Fabis Lieblingclub gehe ständig nach im aussschau halte, obwohl ich ihn dort jetzt sicher 1 Jahr nicht mehr gesehen habe...
Ich fahre, die Jungs trinken. naja, ob das eine so gute Idee war?
Ich habe den ganzen Abend gelangtweilt an der Bar gesessen. Mir dumme Anmachen angehört, mir eine nach der anderen geraucht und mich gefragt, was ich da eigentlich mache.
Ich bin selber Schuld.

Von Kopf bis Fuß tut mir alles weh. Ich will schlafen..
Ich habe 3 Bekannte nach Hause gefahren. Ben nicht. Der liegt in der Wohnung meiner Mum in meinem alten Zimmer. Ich hätte ihn gerne nach Hause gefahren, aber ich kannte den Weg nicht mehr. Ich hätte sicher Stunden gebraucht und Ben war leider nicht mehr fähig mir zu sagen wo er wohnt. Ich bezweifele, dass er gerade noch seinen Namen weiß.

Und wieder frage ich mich: Was mache ich hier eigentlich?

Ich muss in 2 Stunden losfahren und habe einen total betrunkenen Bekannten in meinem Bett liegen. Super!

Möglichkeit A: Ich wecke ben gegen 6.30 Uhr auf, drucke mir eine Wegbeschreibung bis zu ihm nach Hause aus. Fahre ihn dort hin. Ich fahre dann selber wieder zurück zu meiner Mum. Die bringt mich zum Hbf und färt dann selber zur Arbeit.

Möglichkeit B: Ich mute meiner Mum den betrunkenen ben zu. Nehme ihn mit zum Hbf und setzte ihn dort in eine Bahn.

Fazit: Ersteres ist umständlicher, kostet mich sicher eine Menge Zeit und Nerven. Aber Möglichkeit B würde wohl dazu führen, dass ben irgendwo in der Bahn einschläft und die Stadt mehrmals umrundet oder so.

Belibt also die Frage, wie ich den Typ in 1 1/2 Stunde wach und ins Auto kriege...!
Schöne scheiße.

Ich werde die 7 stündige Busfahrt sicher genießen...ohne schlaf und mich 50 kreischenden Mädels....
23.3.07 05:00


Schneller vorbei, als es angefangen hat?

Mein I-net ist laut Auskunft der Call Center Mitarbeiterin in 14 Tage wieder benutzbar. 14 Tage, unglaublich. Ohne jeglich Eigenverschuldung meinerseits.

Gut das ich mein Handy habe.

Ben kenn ich mittlerweile seit etwas mehr als 2 Wochen. Ich mag ihn. Immernoch. In manchen Sekunden mehr als mir lieb ist. Doch bei den letzten 2 Treffen ist mir immer öfter aufgefallen, dass ich hin und wieder nicht mit seiner Art klar komme. Seine Ansichten nicht teile. Ständig muss er sich profilieren...ist sehr matrialistisch eingestellt. Zu sehr. Er und mein Kumpel haben nochmal bei mir übernachtet, ich weiß eigentlich noch immer nicht was ich von ihm halten soll oder von der Situation überhaupt.
Macht hin und wieder Bemerkungen über mein Aussehen meine Figur, versucht mich damit zu ärgern, sicherlich nicht böse gemeint... Weiß aber nicht was er eigentlich damit anrichtet.
Ich weiß nicht wann ich ihn das nächstemal sehe. Die Uni fängt bald wieder an. Weiß nicht ob es besser ist ihn etwas länger nicht zu sehen. Vielleicht ist es besser mich etwas von dem zu befreien und zu entfernen, in das ich mich da wieder hineingesteigert habe.

Abstand.


War gerade auf einer Abscheidparty einer Freudin. Sie zieht für eine Ausbildung in eine andere Stadt. Habe Leuete wiedergetroffen, die mir irgendwie lieb sind. Man verliehrt sich viel zu oft aus den Augen.
17.3.07 03:47


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